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22,71 Packungen pro Kopf und Jahr - so hoch war der Medikamentenverbrauch der Österreicher 2006 (Quelle: IPF, Institut für Pharmaökonomische Forschung). Wer aber mehrere Arzneimittel - oft gleichzeitig - einnimmt, hat es nicht leicht, bei Wirkungen, Nebenwirkungen und möglichen Wechselwirkungen seiner Medikamente den Überblick zu behalten. Selbst wenn der Beipackzettel noch so genau Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen eines Arzneimittels zu beschreiben versucht, sind Informationen über mögliche Wechselwirkungen (also Wirkungen, die durch die Kombination einzelner Präparate entstehen können), oft rudimentär und für den medizinischen Laien nur schwer verständlich.
Dazu kommt die Vielzahl der Arzneien und der verschiedenen Wirkstoffstärken: Über 11.000 Medikamente sind derzeit im Austria Codex, dem Verzeichnis aller in Österreich registrierten Medikamente, aufgelistet (Stand: Juli 2008). Ein Beipackzettel kann also vor besonders gefährlichen Wechselwirkungen warnen, eine Überprüfung einer größeren Anzahl von Arzneimitteln auf mögliche Kontra-Indikationen ist jedoch nicht möglich.
Genau hier setzt der Medikamentenkompass an: Mit seiner Hilfe können Sie sich einen Überblick über die von Ihnen eingenommenen Arzneien verschaffen und selbst überprüfen, ob zwischen Ihren Medikamenten Wechselwirkungen bestehen. Damit haben Sie Zugang zu wichtigen Informationen und können sich später mit gezielten Fragen an Ihren Arzt oder Apotheker wenden.
Welche Vorteile der Medikamentenkompass bietet, warum er einfach und leicht zu bedienen ist und Ihre Daten entsprechend höchsten Sicherheitsstandards geschützt sind, erfahren Sie hier auf den folgenden Seiten.
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